
24.05.25
PREMIERE
im Schlüsselbund
25.05.25
im Schlüsselbund
31.05.25
im Schlüsselbund
30./31.08.25
Hardturmbrache
(extended version)
03./04.09.25
Hardturmbrache
(extended version)
06.09.25
GASTSPIEL
Kraftfeld Winterthur
13.09.25
GASTSPIEL
CENTRAL Uster
Beschrieb
«Wandatheater» von «der grosse tyrann» ist eine performative Zeitreise an die Ursprünge des Freien Theaters, wie wir es heute kennen. Im Zentrum steht das Wandertheater, die Periode, die zugleich den Einzug der Frauen ins Theater markiert.
Das Stück thematisiert die Rolle der Prinzipalinnen, die bereits im 16. Jahrhundert sowohl die künstlerische als auch die geschäftliche Leitung ihrer Truppen innehatten. Diese Frauen waren Wegbereiterinnen, die mit Organisationstalent, Verhandlungsgeschick und künstlerischer Vision Theater als Kunstform weiterentwickelten. Im Zentrum steht Friederike Caroline Neuber (*1697–†1760) – bessser bekannt als die Neuberin. Sie war eine gefeierte Prinzipalin, die die deutsche Theaterlandschaft entscheidend prägte.
Formal folgt «Wandatheater» den Traditionen des Stegreifspiels und findet im öffentlichen Raum im Kanton Zürich statt. Historische Inhalte und aktuelle Bezüge fliessen ineinander und bilden so eine ganz eigene Ästhetik. Vuilleumiers Kostüme, inspiriert von der Renaissance und dem Barock, sind zentraler Bestandteil der Ästhetik und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Zünds Musik mobilisiert und aktiviert die Passant*innen und lädt zur Partizipation (z.B. mit ausgeteilten Liedblättern) ein.
Besetzung
Konzept/Regie/Text/Performance: Liliane Koch
Kostüme/Bühne/Performance: Maude Hélène Vuilleumier
Text/Co-Regie/Schauspiel: Wanda Wylowa
Musik/Komposition/Performance: Rosanna Zünd
Roadie / Küche / Performance: Mo Pfister
Endprobenregie: Sabrina Tannen
Produktionsleitung: Christopher Kriese
Barock-Choreografie: Tina Mantel
Humor-Coaching: Leslie Thomas-Gérard
Mit zwei Gast-Texten von Patti Basler
Fotos: Leni O.
Motivation
«der grosse tyrann» betreibt feministische Geschichtsschreibung und fokussiert sich im «Wandatheater» auf die Wurzeln der Bühnenkünstler*in. Das Projekt erzählt Theatergeschichte von unten und beleuchtet die oft übersehene Rolle von Frauen im historischen Wandertheater. Damals war das Kunstschaffen noch überwiegend männlich geprägt, doch gerade Schauspielerinnen, die öffentlich auftraten, hatten eine wichtige, aber wenig erforschte Funktion. Zu Unrecht! Noch heute ist die Theaterlandschaft stark von Finta*-Künstler*innen geprägt, doch die historischen Verbindungen zu diesen Vorläuferinnen sind weitgehend vergessen. «der grosse tyrann» setzt sich dafür ein, dieses wenig beachtete Kapitel der Theatergeschichte aufzuschlagen und neu zu beleben.
In «Wandatheater» wird gezeigt, dass die Aufgaben einer Prinzipal*in im historischen Kontext den heutigen Herausforderungen in der Freien Szene ähneln. Von der Vertragsabwicklung bis zur inhaltlichen Kuration tragen künstlerische Leiter*innen freier Gruppen eine ähnliche Verantwortung wie damals. Mit jeder Neuproduktion gilt es, sich ein Stück neu zu erfinden, neue Orte und neue Themen zu entdecken. Wir stellen die These auf, dass uns historische Prinzipalinnen wie die Neuberin näher sind als heutige Intendanten wie Nicolas Stemann – ohne große Institutionen im Hintergrund.
Das «Wandatheater» löst sich aus den geschlossenen und oftmals hermetisch bleibenden Institutionen heraus und geht zu den Menschen in den öffentlichen Raum. «der grosse tyrann» bespielt mit «Wandatheater» Stadt und Kanton Zürich.

















Beschrieb
«Wandatheater» von «der grosse tyrann» ist eine performative Zeitreise an die Ursprünge des Freien Theaters, wie wir es heute kennen. Im Zentrum steht das Wandertheater, die Periode, die zugleich den Einzug der Frauen ins Theater markiert.
Das Stück thematisiert die Rolle der Prinzipalinnen, die bereits im 16. Jahrhundert sowohl die künstlerische als auch die geschäftliche Leitung ihrer Truppen innehatten. Diese Frauen waren Wegbereiterinnen, die mit Organisationstalent, Verhandlungsgeschick und künstlerischer Vision Theater als Kunstform weiterentwickelten. Im Zentrum steht Friederike Caroline Neuber (*1697–†1760) – bessser bekannt als die Neuberin. Sie war eine gefeierte Prinzipalin, die die deutsche Theaterlandschaft entscheidend prägte.
Formal folgt «Wandatheater» den Traditionen des Stegreifspiels und findet im öffentlichen Raum im Kanton Zürich statt. Historische Inhalte und aktuelle Bezüge fliessen ineinander und bilden so eine ganz eigene Ästhetik. Vuilleumiers Kostüme, inspiriert von der Renaissance und dem Barock, sind zentraler Bestandteil der Ästhetik und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Zünds Musik mobilisiert und aktiviert die Passant*innen und lädt zur Partizipation (z.B. mit ausgeteilten Liedblättern) ein.
Besetzung
Konzept/Regie/Text/Performance: Liliane Koch
Kostüme/Bühne/Performance: Maude Hélène Vuilleumier
Text/Co-Regie/Schauspiel: Wanda Wylowa
Musik/Komposition/Performance: Rosanna Zünd
Roadie / Küche / Performance: Mo Pfister
Endprobenregie: Sabrina Tannen
Produktionsleitung: Christopher Kriese
Barock-Choreografie: Tina Mantel
Humor-Coaching: Leslie Thomas-Gérard
Mit zwei Gast-Texten von Patti Basler
Fotos: Leni O.
Motivation
«der grosse tyrann» betreibt feministische Geschichtsschreibung und fokussiert sich im «Wandatheater» auf die Wurzeln der Bühnenkünstler*in. Das Projekt erzählt Theatergeschichte von unten und beleuchtet die oft übersehene Rolle von Frauen im historischen Wandertheater. Damals war das Kunstschaffen noch überwiegend männlich geprägt, doch gerade Schauspielerinnen, die öffentlich auftraten, hatten eine wichtige, aber wenig erforschte Funktion. Zu Unrecht! Noch heute ist die Theaterlandschaft stark von Finta*-Künstler*innen geprägt, doch die historischen Verbindungen zu diesen Vorläuferinnen sind weitgehend vergessen. «der grosse tyrann» setzt sich dafür ein, dieses wenig beachtete Kapitel der Theatergeschichte aufzuschlagen und neu zu beleben.
In «Wandatheater» wird gezeigt, dass die Aufgaben einer Prinzipal*in im historischen Kontext den heutigen Herausforderungen in der Freien Szene ähneln. Von der Vertragsabwicklung bis zur inhaltlichen Kuration tragen künstlerische Leiter*innen freier Gruppen eine ähnliche Verantwortung wie damals. Mit jeder Neuproduktion gilt es, sich ein Stück neu zu erfinden, neue Orte und neue Themen zu entdecken. Wir stellen die These auf, dass uns historische Prinzipalinnen wie die Neuberin näher sind als heutige Intendanten wie Nicolas Stemann – ohne große Institutionen im Hintergrund.
Das «Wandatheater» löst sich aus den geschlossenen und oftmals hermetisch bleibenden Institutionen heraus und geht zu den Menschen in den öffentlichen Raum. «der grosse tyrann» bespielt mit «Wandatheater» Stadt und Kanton Zürich.
24.05.25
PREMIERE
im Schlüsselbund
25.05.25
im Schlüsselbund
31.05.25
im Schlüsselbund
30./31.08.25
Hardturmbrache
(extended version)
03./04.09.25
Hardturmbrache
(extended version)
06.09.25
GASTSPIEL
Kraftfeld Winterthur
13.09.25
GASTSPIEL
CENTRAL Uster
















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